Im Rahmen des Zukunftsprozesses „Kastelruth 2040“ fanden in den vergangenen Wochen mehrere sogenannte Bürgercafés in den Fraktionen der Gemeinde statt. Die Bürgercafés sind ein Beteiligungsformat, bei dem Bürgerinnen und Bürger in informeller Atmosphäre zusammenkommen, um gemeinsam über zentrale Zukunftsthemen der Gemeinde zu diskutieren, Ideen einzubringen und Herausforderungen zu erörtern. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten dabei die Gelegenheit, sich aktiv in die Diskussion rund um die zukünftige Entwicklung der Gemeinde einzubringen.
„Über die vielen positiven Rückmeldungen und das Interesse an diesen Treffen freuen wir uns sehr. Die zahlreichen Inputs interessierter Bürgerinnen und Bürger machten diese drei Abende besonders spannend und wertvoll. Es macht wirklich Freude, sich gemeinsam Gedanken über die Zukunft unserer Gemeinde zu machen“, erklärt Bürgermeisterin Cristina Pallanch.
Den Auftakt machte am 18. Mai das Bürgercafé in der Feuerwehrhalle Runggaditsch. Es folgte am 20. Mai das Bürgercafé im Kulturhaus Seis. Am 26. Mai findet das letzte Treffen dieser Serie im Ansitz Laechler in Kastelruth statt.
Im Mittelpunkt der Abende standen zentrale Themenbereiche des Gemeindeentwicklungsprogramms wie Mobilität und Verkehr, Wohnen und Siedlungsentwicklung, Landschaft und Landwirtschaft, öffentliche Freiräume, Tourismus sowie die allgemeine Lebensqualität in der Gemeinde. Gemeinsam mit den beauftragten Fachleuten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde wurden Ideen, Herausforderungen und mögliche Zukunftsperspektiven diskutiert. Im Zentrum stand dabei insbesondere die Frage, mit welchen Stärken und Schwächen die Gemeinde Kastelruth heute konfrontiert ist und welche Chancen bzw. Risiken sich daraus für die zukünftige Entwicklung ergeben.
„Ich möchte mich herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die an den Bürgercafés teilgenommen und sich mit vielen spannenden Beiträgen und konstruktiven Diskussionen eingebracht haben“, betont Bürgermeisterin Cristina Pallanch.
Die Bürgercafés sind Teil der laufenden Ist-Zustandsanalyse im Rahmen des Prozesses „Kastelruth 2040“. Parallel dazu läuft derzeit auch noch die Bürgerbefragung zur zukünftigen Entwicklung der Gemeinde. Bürgerinnen und Bürger, die bisher noch nicht teilgenommen haben, haben noch bis zum 15. Juni die Möglichkeit, sich anonym an der Befragung zu beteiligen und ihre Einschätzungen und Ideen einzubringen (siehe eigenen Bericht).
Die Ergebnisse der Bürgercafés fließen gemeinsam mit den Rückmeldungen aus der Bürgerbefragung und der Ideenbox, den thematischen Arbeitsgruppen sowie den fachlichen Analysen in die weitere Ausarbeitung des Gemeindeentwicklungsprogramms ein.
„Nach Abschluss der Ist-Zustandsanalyse werden wir nochmals eine solche Runde an Bürgercafés organisieren. Geplant ist dabei auch ein sogenanntes Jugend-Café, um insbesondere die Perspektiven und Anliegen der jüngeren Generation gezielt einzufangen. In dieser nächsten Phase möchten wir den Blick verstärkt nach vorne richten und gemeinsam der Frage nachgehen: Wo sehen wir Kastelruth im Jahr 2040 und welche konkreten Maßnahmen sind notwendig, um diese Ziele zu erreichen“, erklärt Bürgermeisterin Cristina Pallanch abschließend.


